Prof. Dr. Mita Banerjee (Mai 2012)

Prof. Dr. Mita Banerjee


Vita

1990 bis 1996 Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Studienfächer: Amerikanistik, Anglistik und Slawistik (Fulbright-Stipendium zum Studium in den USA)
1999 Promotion im Fach Amerikanistik
2000 bis 2002 Emmy-Noether-Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und als Research Fellow an der University of California in Berkeley
2003 Habilitation in Amerikanistik an der JGU
2004 bis 2010 C4-Professorin für Nordamerikanische Kulturwissenschaft, Schwerpunkt Literaturwissenschaft an der Universität Siegen
2010 Berufung als W3-Professorin an die JGU
2010 bis 2015 Inhaberin eines Gutenberg-Fellowships

Forschungsschwerpunkte

Transnationale Amerikanistik und Asian American Studies, Literatur des 19. bis 21. Jahrhunderts, kulturwissenschaftliche Theorien (Postkolonialismusforschung, Critical Race Theory, Ethnic Studies) angewandt auf literaturwissenschaftliche Analysen, Autobiografieforschung


Veröffentlichungen

Universitätsbibliografie


Weiterführende Links auf den Seiten der JGU

Homepage auf den Seiten der American Studies

Nahaufnahme "Winnetou auf dem Prüfstand" im JGU Magazin vom 13.03.2012


Fragebogen

Welche Bibliothek hat Sie bei Ihrer Arbeit in ganz besonderer Weise unterstützt oder Ihr Bild von Bibliotheken geprägt?

- UB der Universität Mainz
- Bibliothek der University of California, Berkeley

Welche Online-Angebote schätzen Sie in Ihrer wissenschaftlichen Arbeit außerordentlich?

Project MUSE.

Welche Bücher haben Sie und Ihr Forschungsinteresse nachhaltig beeinflusst oder Ihnen neue Perspektiven für Ihre Arbeit eröffnet?

- Gerald Vizenor, Manifest Manners. Texts and Contexts ed. by Deborah L. Madsen. Albuquerque 2010.
- Alfred Hornung, Auto-Biography and Mediation. Heidelberg 2010.
- Christopher Balme, Staging the Pacific. In: Theatre journal 50 (1998), S. 53-70.
- Stefan Schulz u.a. (Hg.), Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. Frankfurt am Main 2006.
- Robin Dunitz and James Prigoff, Painting the Towns: Murals of California. Los Angeles 1997.
- Nayan Shah, Contagious Divides. Epidemics and Race in San Francisco’s Chinatown, Berkeley 2003.
- Peter W. Marx (Hg.), Hamlet Handbuch. Stoff - Aneignungen – Deutungen. Stuttgart, 2012.
- Film: Kabhi Khushi Kabhie Gham (Sometimes Happy, Sometimes Sad) aus dem Jahr 2001.
- Film: Indian Love Story - Kal Ho Naa Ho (Denke nicht an Morgen) aus dem Jahr 2003.

Welche Arbeiten Ihrer Studierenden haben Sie besonders neugierig gemacht?

Arbeiten, in die die Studierenden auch ihre eigene Lebenswelt einbringen, ihre eigene Geschichte.

Welche wissenschaftlichen Studien müssten Ihrer Meinung nach dringend noch geschrieben werden?

Studie über Biographien solcher historischer Figuren, die gar nicht erst Eingang in die Geschichtsbücher fanden; ähnlich wie bei Susan Smiths Buch über „Japanese American Midwives“ (2005) würden diese Biographien zum „Umschreiben“ traditioneller Geschichten führen.

Welche wissenschaftliche Arbeit hat Sie zuletzt nicht schlafen lassen?

Antrag auf Einrichtung eines Graduiertenkollegs (in Kooperation mit dem Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin); Buchprojekt über Einbürgerungsdiskurse im amerikanischen Naturalismus.

Wie würde ein Roman heißen, den Sie gerne schreiben würden?

Ich wünschte, ich könnte Romane schreiben; stattdessen kann ich sie nur lesen, z.B.
- Jonathan Safran Foer, Everything Is Illuminated. New York 2005.
- Toni Morrison, Beloved. New York 1987.
- Arundhati Roy, The God of Small Things. London 1997.

Hören Sie Musik bei Ihrer wissenschaftlichen Arbeit, wenn ja, welche?

Nicht beim Schreiben, aber beim Abtippen von Vorträgen, die ich als Draft mit der Hand schreibe; Musik von:
- Francesco Guccini
- Francesco de Grigori
- Cowboy Junkies

Welcher Film hat am ehesten einen Bezug zu Ihrer wissenschaftlichen Arbeit?

- Rabbit-Proof Fence (Long Walk Home) aus dem Jahr 2002.
- Smoke Signals aus dem Jahr 1998.
- Kabhi Khushi Kabhie Gham (Sometimes Happy, Sometimes Sad) aus dem Jahr 2001.
- Desperate Housewives, TV-Serie 2004 bis 2012.

Wie sieht die Bibliothek ihrer Träume aus?

Wie die Bibliothek der Columbia University in New York.