Zeitschriften des Elsevier-Verlags

Zum Jahresende 2017 wurden von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) der Lizenzvertrag über das E-Journal-Paket „Freedom Collection“ gekündigt und der Lizenzvertrag über E-Journals des zur Elsevier-Gruppe gehörenden Verlags Cell Press nicht verlängert. Die JGU ist damit eine der rund 200 Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die ihre Elsevier-Abonnements gekündigt haben.

Grund für diese Kündigung sind die nicht zufriedenstellenden Verhandlungen der Projektgruppe DEAL mit dem Verlag Elsevier über bundesweite Lizenzverträge. In den Verhandlungen möchte die Projektgruppe ein einfaches, zukunftsorientiertes Berechnungsmodell erreichen, das sich am Publikationsaufkommen orientiert und Publikationen von Autorinnen und Autoren aus deutschen Einrichtungen Open Access schaltet. Auftraggeber für das Vorhaben ist die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, vertreten durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK).

Nachdem am 03.07.2018 der vorerst letzte Verhandlungstermin mit Elsevier keine erkennbaren Fortschritte im Hinblick auf die Zielsetzung des Projekts DEAL brachte, hat die Projektgruppe die Verhandlungen unterbrochen. Näheres können Sie einer Pressemitteilung der HRK entnehmen.

Elsevier hat daraufhin am 10.07.2018 den während der laufenden Verhandlungen noch gewährten uneingeschränkten Zugang zu den E-Journals gesperrt. Damit besteht für die JGU kein Zugang mehr zu nach dem 31.12.2017 publizierten Inhalten sowie zu Inhalten, für die keine Archivrechte bestehen.

Hier finden Sie Übersichten (PDF) über Elsevier E-Journals,

Die Universitätsbibliothek bietet Beschäftigten und Studierenden der JGU eine kostenfreie BESTELLMÖGLICHKEIT an, damit Sie Artikel aus nicht mehr zugänglichen Elsevier-Zeitschriften weiterhin nutzen können.

Alternativ können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der JGU eine Bestellung über ein persönliches Konto bei Direktlieferdiensten aufgeben und sich die entstandenen Kosten auf Antrag (PDF) erstatten lassen.