Sie möchten wissen, was unter Forschungsdatenmanagement (FDM) zu verstehen ist und Ihre Forschungsdaten auch in 10 Jahren noch problemlos auffinden und nutzen? Es interessiert Sie, welche Anforderungen die Forschungsförderer (DFG, EU, u. a.) zu den Themen FDM und Open-Data haben und wie Sie diese erfüllen können?
In der Forschung an Universitäten werden große Mengen an digitalen Forschungsdaten produziert, die für die wissenschaftliche Welt von hohem Nutzen sind. Dem entsprechend stellen Forschungsförderer wie die DFG, die EU u. a. im Rahmen der Mittelvergabe Anforderungen an das FDM mit dem Ziel, dass Forschungsdaten für eine lange Zeit nutzbar bleiben sowie möglichst für Dritte gemäß den FAIR-Prinzpien zugänglich gemacht werden. Dies hat auch Eingang in die Vorgaben zur guten wissenschaftlichen Praxis gefunden. Damit Sie diese Anforderungen erfüllen können, werden in diesem Kurs die Grundlagen des FDMs erarbeitet und vorgestellt. Der Kurs enthält aktive Arbeits- sowie Vortragselemente.
Inhalte:
- Allgemeine Grundlagen des Forschungsdatenmanagements
- FAIR-Prinzipien
- Möglichkeiten der Datenveröffentlichung
- Anforderungen verschiedener Drittmittelgeber zum FDM und zu Open-Data
- Werkzeuge für die Erstellung von Datenmanagementplänen
Nach dem Kurs haben Sie
- Grundverständnis für das Forschungsdatenmanagement
- Kenntnis von Veröffentlichungsmöglichkeiten für Forschungsdaten
- Kenntnis der FDM-Anforderungen verschiedener Drittmittelgeber
Zielgruppe: Nachwuchswissenschaftler:innen, Forschende
Die Veranstaltung ist für die Mitarbeitenden der Partneruniversitäten der RMU kostenfrei.
Die Gebühr für externe Teilnehmende beträgt 50 Euro.